"Sie flitzt und gleitet, schreitet und wirbelt musikalisch derart gekonnt (...),

dass sich beim Zuhörer die Nackenhärchen aufstellen."

- Leverkusener Stadtanzeiger -

 

                      


Die junge Geigerin Katerina Chatzinikolau fesselt ihr Publikum mit ihrem ungestümen Temperament und ihrer energetischen Bühnenpräsenz auf ihren Konzerten. Ihre klangliche Vielfalt zeugt von einer intensiven Auseinandersetzung sowohl mit historisch informierter Aufführungspraxis als auch mit zeitgenössischer Musik. So wurde sie vom Leverkusener Stadtanzeiger mit den Worten gelobt: “Pure Selbstverständlichkeit, mit der sie sich gleichermaßen genial der Klassik wie der Neuen Musik widmet”.

Diese Bandbreite an Repertoire setzt sie gezielt bei der Zusammenstellung und Gestaltung ihrer Konzertprogramme ein. Besonders spannend wird es für Katerina dann, wenn sich die Grenzen zwischen Alter und Neuer Musik aufheben und das Konzert zu einem ästhetisch-sozialen Ereignis wird. Durch ihre frischen und ungezierten Interpretationen, die sie aus dem schier endlosen Potential der Musik selbst schöpft, gewährt sie dem Publikum neue Perspektiven alther geglaubter Werke und rückt sie ins Licht unserer Zeit.

 

 

"Pure Selbstverständlichkeit,

mit der sie sich gleichermaßen genial

der Klassik wie der Neuen Musik widmet"

- Leverkusener Stadtanzeiger - 

 

 

 Katerina kann auf eine Vielzahl von Wettbewerbserfolgen zurückblicken. Sie ist 1. Preisträgerin des internationalen Wettbewerbs Golden Classical Music Awards 2020, des internationalen Musikwettbewerbs eMuse (2017), des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert (2007) und des Internationalen Thöne-Wettbewerbs (2015), bei dem ihr auch der Preis für die beste Interpretation des Auftragswerks zugewiesen wurde. 2017 gewann sie den 2. Preis beim Panhellenischen Wettbewerb “Junger Solist”. Außerdem erhielt sie den Alois-Kottmann-Preis für gesangliches Spiel (2016). Sie ist Finalistin des Deutschen Musikwettbewerbs in der Duobesetzung Violine/Klavier (2013) und des Wettbewerbs Ton und Erklärung (2016).

Katerina trat sowohl als Solistin und als Kammermusikerin im Duo mit ihrer Klavierpartnerin, Schaghajegh Nosrati, in namhaften Konzertsälen auf, u.a. in der Tonhalle Düsseldorf, der Philharmonie Köln, dem rbb-Rundfunksaal Berlin, der Beethovenhalle Bonn, dem Königlichen Theater Thessaloniki, der Laeiszhalle Hamburg, der Liederhalle Stuttgart, bei der Ruhrtriennale und im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Ihr Debüt in der Carnegie Hall wird sie im November 2020 spielen. Als Solistin spielte sie u.a. mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Staatsorchester Thessaloniki, dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven, dem Philharmonie Südwestfalen, dem Neuen Rheinischen Kammerorchester Köln, der Neuen Philharmonie Westfalen und dem Cognimus Kollektiv.

 

"Konzert setzt musikalische

Grenzen außer Kraft"

- Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 

 

 

 Zusätzliche musikalische Ideen erhielt Katerina von international renommierten Violinisten wie Leonidas Kavakos, Andrés Cárdenes, Mauricio Fuks, Ida Kavafian, Barnabas Kelemen, Mihaela Martin, Pavel Vernikov, aber auch von Pianisten wie Pierre-Laurent Aimard, Evgueni Sinaiski und Anthony Spiri und bei internationalen Meisterkursen wie der Kronberg Academy und den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik. Auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis nahm sie vertieften Unterricht auf der Barockvioline bei dem Barockviolinisten Prof. Richard Gwilt und hatte durch Meisterkurse bei Sigiswald Kuijken die Gelegenheit praktisches Wissen auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis zu erlangen.

Von 2017 bis 2019 war sie Konzertmeisterin der Bergischen Symphoniker. Sie war außerdem von 2010-2013 Konzertmeisterin bei Studio Musikfabrik, dem Jugendensemble für Neue Musik. Mit diesem Ensemble konzertierte sie bei einer Südostasien-Tournee in Singapur, Malaysia und Bangkok. Beim Acht Brücken Festival und bei der Ruhrtriennale 2010 wirkte sie bei weiteren Uraufführungen zeitgenössischer Werke mit.

 

 

"Sprudelnde Lebendigkeit

und solide Virtuosität (...)

verbunden mit Emotionalität"

 - Rheinische Post - 

 

 

Ihren ersten Violinunterricht erhielt Katerina 1994 in der Musikschule “Orpheas” in Kilkis, Griechenland. Nach dem Umzug ihrer Eltern nach Deutschland wurde sie von 1997 bis 2001 von der amerikanischen Geigerin Monique Mead privat unterrichtet. Zusätzlich wirkte sie auch bei der Moderation der Kinderkonzert-Reihen "Klassik for Kids" mit, die von Monique Mead initiiert wurden. 2001 setzte sie zunächst ihre musikalische Ausbildung bei Prof. Alexander Kramarov als Jungstudentin an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf fort. 2017 schloss sie ihre Hochschulausbildung mit dem „Master of Music“ in Violine Solo in der Klasse von Ariadne Daskalakis an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ab. Seit 2016 setzt sie ihre musikalische Ausbildung an der HfMT Köln in Musikwissenschaften mit dem Schwerpunkt "Künstlerische Entwicklung und Reflexion" fort. Dabei ist es ihr ein essentielles Herzensanliegen, flexible und innovative Konzertformate zu erforschen und zu entwickeln.

In Deutschland wurde Katerina stark von der Franz und Christel Kuhlmann-Stiftung gefördert, die ihr von 1998 bis 2001 eine Violine zur Verfügung stellte. Von 2014 bis 2016 war sie Stipendiatin der Horst und Gretl Will-Stiftung. Die Robert Schumann Hochschule verlieh ihr 2010 das NRW-Stipendium, ein Stipendium der E.ON Stipendienfonds und das DAAD-Stipendium. Von 2012 bis 2014 war sie Stipendiatin des Vereins "Yehudi Menuhin – Live Music Now".

Gemeinsam mit ihrer Duo-Pianistin, Schaghajegh Nosrati, bildet Katerina das "Duo Euterpe". Mit ihrer Pianistin konzertierte sie u. a. in der Konzertreihe "Young Professionals" des Bechstein Centrums in Hannover und bei dem Internationalen Kammermusikfestival in Montepulciano.

 

Katerina lebt in Köln und spielt eine Violine von Giovanni Paolo Maggini aus dem Jahre 1629, ein Leihinstrument der HfMT Köln, das sie sich bei einem internen Hochschulwettbewerb erspielte.

Biographie bereit zum Download als pdf hier:

 

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